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Copyright © 2002 3./Panzerflugabwehrkanonenbataillon 111  Stand: 28. September 2014
Datum
Als am 31. Dezember 2003 letztmalig die Dienstflagge in der Steuben Kaserne  eingeholt wurde, herrschte bei den paar Dutzend Anwesenden eine gedrückte  Stimmung: Unwiderruflich fand nach 46 Jahren die Geschichte eines  Flugabwehrverbandes, der trotz vieler truppendienstlicher Veränderungen immer  im Standort Achim-Uesen-Baden stationiert gewesen war, mit dem Niederholen der  Dienstflagge durch Oberstleutnant Burkhardt ihr Ende.  Am Anfang des Werdeganges, stand die Versetzung des Vorauspersonals von 15  Soldaten der 1./Panzerflugabwehrartilleriebataillon 3 (1./PzFlaArtBtl 3) aus  Schleswig, die Ende Oktober 1957 von ihrer Versetzung nach Uesen beim  Morgenappell erfuhren.  Ihr Vorkommandoführer, Major Helmut Schüler, hatte, abgesehen vom Namen des  Standortes Uesen, keine weiteren Informationen oder Vorstellungen von dem, was  ihn und seine Männer dort erwarten würde.  Major Helmut Schüler erinnert sich:  “Am 01. November um 08.00 Uhr ging es los. Abmarsch per Lastkraftwagen von  Schleswig nach Achim. Bis zur Autobahnabfahrt Oyten verlief alles glatt, doch  dann begann die Suche nach der Kaserne. Ein freundlicher Achimer Bürger konnte  uns den rechten Weg beschreiben. Sehr wichtig für uns damals: Keine ablehnende  Haltung den Soldaten gegenüber, jeder Bürger half uns freundlich. Der Weg führte uns vorbei an der Gaststätte “Fidi Landwehr”, entlang des Bahnkörpers, über  diesen hinweg zur Kaserne - NEIN, zur Baustelle der Kaserne.  Da bereits weitere Soldaten aus Hannover und Unna angekündigt waren, hatte das  Vorkommando schier unglaubliche Schwierigkeiten in der “Baustelle” zu  bewältigen. Nicht nur die Unterbringung, sondern auch die Essenversorgung war  problematisch:  Im Kammergebäude vorgefundenes Küchengerät wurde in Büroräumen installiert,  das Essen empfingen die Soldaten in ihren Kochgeschirren, Getränke wurden in  ausgedienten Senf- und Marmeladentöpfen bereitgestellt. Seine ersten Kasernenbefehle schrieb der zum 01. November 1957 ernannte  Bataillonskommandeur des PzFlaArtBtl 3 (neu), Major Schüler, stehend auf dem  Fensterbrett seines schönen, aber zunächst noch leeren Dienstzimmers”.
Wie alles begann (1957)
25. September 1964 Das Flugabwehrbataillon 3 wird der 11. Panzergrenadierdivision unterstellt und in Flugabwehrbataillon 11 umbenannt.
Flugabwehrbataillon 3  Das 1. Bataillonswappen (Ende 1961) Flugabwehrregiment 11 Das Regimentswappen Panzerflugabwehrkanonenregiment 11 Das Regimentswappen
02. November 1977 Das Flugabwehrbataillon 11 bekommt eine Regimentsstruktur und in Flugabwehrregiment 11 umbenannt.
25. März 1993 Das Flugabwehrregiment 11 wird in Panzerflugabwehrkanonenregiment 11  umbenannt und ab 01.07.1993 der 1. Panzerdivision unterstellt.
01. April 1959 Das PzFlaArtBtl 3 wird in Flugabwehrbataillon 3 umbenannt und dem Artillerieregiment 3 der 3.PzDiv direkt unterstellt.
Flugabwehrbataillon 11 Das Bataillonswappen (ab 25.09.1964) Panzerflugabwehrartilleriebataillon 3  (PzFlaArtBtl 3)
01. November 1957 Aufstellung Panzerflugabwehrartilleriebataillon 3 im Standort Achim.
1957 1959 1964 1977 1993 2003 1961 PzFlaArtBtl 3 FlaBtl 3 FlaBtl 11 FlaRgt 11 PzFlakRgt 11 Auflösung Das Ende nach 46 Jahren